«Endlich hab ich‘s geschafft»

Frau Bianchi, warum wollten Sie abnehmen?

„Für mich war ganz klar das Kleiderkaufen mit der Zeit ein Problem. Mit einer Kleidergrösse 46/48 kann man nicht mehr in jedem Geschäft einkaufen, entweder ging ich zu H&M oder in sehr teure Boutiquen. Selbstverständlich war ich auch nicht gerade glücklich, wenn ich in der Badehose vor dem Spiegel stand…“

Seit wann hatten Sie Gewichtsprobleme?

„Leider schon solange ich denken kann, als Kind war ich immer die Dicke. Meine erste Diät machte ich mit 11 Jahren. Es war der klassische Versuch mit Einsparen von Kalorien und sportlichen Aktivitäten. Danach hatte ich immer wieder verschiedene Diäten ausprobiert, als ich 16 Jahre alt war, habe ich mich ein paar Wochen lang von 300 Kalorien pro Tag ernährt, bis ich in Kleidergrösse 38 rein passte. Darauf folgte der klassische Jojo-Effekt… Starke Gewichtsprobleme hatte ich dann auch wieder während des Studiums, die vielen Lernphasen haben sich bei mir jeweils auf den Hüften niedergeschlagen. Ich habe so ziemlich jede Diät ausprobiert, die es gibt, inkl. ärztlich begleiteter Programme – alle ohne langfristigen Erfolg.“

Warum haben Sie sich für das Rohner-Konzept entschieden?

„Eine Kollegin meiner besten Freundin hat mit dem Rohner-Konzept sehr viel abgenommen. Meine Freundin hat mir davon erzählt und ich habe mich noch am selben Tag angemeldet. Mir hat die Idee gefallen, dass ich meine persönliche Nahrungsmittel-Liste erhalten werde, die auf meine genetische Veranlagung abgestimmt ist. Auch die langfristige Durchführbarkeit war für mich ein absoluter Pluspunkt.“

Wie erging es Ihnen beim Abnehmen?

„Ich hatte mir wirklich geschworen, dass ich mich mindestens vier Wochen haargenau an meine Liste halten werden. Nachdem ich die Liste hatte, ging ich nach Hause und habe alles verschenkt, das nicht meiner grünen Liste entsprach. Anfangs musste ich mich im Restaurant ziemlich zusammenreissen, denn der Griff zum Brotkörbchen war ein natürlicher Reflex! Die Lust auf Pasta, Brot und Süsses verging nach ca. zwei Wochen, was ich nie für möglich gehalten hätte. Nach dem ersten Monat war ich so motiviert, dass ich mich fortan an die Liste hielt und auch heute noch danach esse. Sobald ich eine Ausnahme mache (Ferien, Einladungen etc.) merke ich, dass a) die verbotenen Speisen gar nicht so toll schmecken, b) ich mich körperlich ziemlich unwohl fühle. Sehr gut finde ich, dass ich nie Hunger haben muss und mich nie schlecht fühle. Bei früheren Diätversuchen war ich oft sehr mies gelaunt und hatte richtige Diät-Depressionen. Ein grosser Vorteil ist auch, dass man zur 100% leistungsfähig bleibt, denn ich bin beruflich sehr engagiert.“

Wie fühlen Sie sich heute?

„Das Kleiderkaufen ist natürlich eine wahre Freude! Letzten Sommer habe ich mir nach 16 Jahren wieder einen Bikini gekauft. Das Treppensteigen ist auch sehr viel weniger anstrengend – Sport treibe ich nicht, ich sehe noch immer keinen Sinn darin (ausser Skifahren, denn nur mit Skis kommt man in die wirklich guten Schneebars…).“

Wie reagierte Ihr Umfeld?

„Meinem Freund gefalle ich immer noch… meine engsten Freundinnen kennen mich alle schon seit Jahren bzw. Jahrzehnten. Sie freuen sich alle für mich und sind froh, dass ich noch immer dieselbe geblieben bin. Selbstverständlich wurde ich sowohl im privaten als auch beruflichen Umfeld sehr oft auf mein Erfolgsrezept angesprochen. Viele haben sich sofort bei Dr. Rohner angemeldet und essen heute auch nach ihrer grünen Rohner-Liste, wir tauschen Rezepte aus und empfehlen uns “Rohner“-taugliche Restaurants.“

Dina Bianchi
lic. oec. / Marketingberaterin
Alter: 32
Startgewicht: 102 Kilo (BMI 36)
Gewicht heute: 66 Kilo (BMI 23), seit April 04
Grösse: 1.68m
Beginn Rohner-Konzept: Juli 2003

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